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Stalevo (Carbidopa/Entacapone/Entacapone)

€62.55

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Stalevo ist ein Arzneimittel gegen Parkinson. Es enthält Carbidopa und Entacapone sowie Entacapone. Die Wirkstoffe helfen, den Effekt von L‑Dopa im Gehirn zu verlängern und können Bewegungsstörungen wie „Einfrieren“ oder unkontrollierte Schwankungen der Beweglichkeit verringern. Stalevo wird typischerweise als Ergänzung zur Parkinson-Therapie eingenommen. Bitte nehmen Sie es genau nach ärztlicher Anweisung ein und beachten Sie die Packungsbeilage.

Stalevo® (Carbidopa / Entacapone / Entacapone) – Patienteninformation

Hinweis: Die nachfolgenden Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen nicht das Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke. Nutzen Sie Stalevo® nur so, wie es Ihnen verordnet wurde, und lesen Sie zusätzlich die Packungsbeilage.


1) Grundlegende Produktinformationen

Eigenschaft Angaben
Arzneimittelname Stalevo®
Wirkstoffe Carbidopa + Entacapone (Kombination je nach Darreichungsform)
Therapieziel Behandlung der Parkinson-Krankheit; Reduktion von „Off“-Phasen
Darreichungsform Tabletten (je nach Stärke)
Typische Anwendung Mehrmals täglich in Kombination mit Dopamin-Substraten (z. B. Levodopa)
Land/Marktkontext Deutschland (EU-weit etabliert)

Stalevo® ist eine Kombinationstherapie, die die Wirkung von Levodopa im Körper verlängern kann. Levodopa ist ein Wirkstoff, der zur Bildung von Dopamin im Gehirn beiträgt. Um die Umwandlung außerhalb des Gehirns zu begrenzen und die Wirksamkeit zu verbessern, wird es häufig in Kombination mit Begleitwirkstoffen eingesetzt.


2) Wie Stalevo wirkt: Wirkmechanismus (einfach erklärt)

Stalevo® kombiniert Wirkstoffe, die zwei wichtige Ziele verfolgen:

  • Carbidopa: Hemmt die vorzeitige Umwandlung von Levodopa im Körper (v. a. außerhalb des Gehirns). Dadurch gelangt mehr Levodopa in das Gehirn und wirkt dort besser.
  • Entacapone: Hemmt das Enzym COMT (Catechol-O-Methyltransferase). Dadurch wird die Wirkung von Levodopa/ Dopamin-ähnlichen Effekten länger verfügbar.

Insgesamt kann dies helfen, „Ein- und Aus“-Schwankungen („On/Off“-Phänomene) zu verringern und die Beweglichkeit zu verbessern.


3) Typische Einsatzgebiete (Indikationen)

Stalevo® wird in der Regel eingesetzt bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Parkinson-Krankheit, insbesondere wenn es unter einer Therapie mit Levodopa zu Wirkschwankungen kommt (z. B. zunehmende „Off“-Phasen oder verkürzte Wirkdauer der Dosis).

  • Reduktion von „Off“-Phasen bei fortgeschrittener Parkinson-Erkrankung.
  • Stabilisierung der Levodopa-Wirkung im Tagesverlauf.
  • Als Teil einer bestehenden Kombinationsbehandlung (die genaue Wirkstoffkombination richtet sich nach Ihrer individuellen Medikation).

Welche genaue Indikation bei Ihnen zutrifft, hängt von Stadium, Symptomen und Ihrem bisherigen Therapieplan ab.


4) Wie der Körper den Wirkstoff verarbeitet: Pharmakokinetik

Die folgenden Punkte beschreiben die grobe Wirkstoff-„Reise“ im Körper. Details können je nach Person, Dosis, Darreichungsform und Begleitmedikation variieren.

  • Aufnahme: Die Wirkstoffe werden nach Einnahme über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Carbidopa und Entacapone verteilen sich im Körper unterschiedlich stark. Carbidopa unterstützt die Levodopa-Wirkung, Entacapone verlängert deren Verfügbarkeit.
  • Abbau & Ausscheidung: Entacapone wird überwiegend metabolisiert und vor allem über den Körperkreislauf ausgeschieden. Carbidopa wird ebenfalls abgebaut.
  • Wirkdauer: Entacapone kann die Zeit verlängern, in der Levodopa im Körper wirksam ist – dadurch können „Off“-Phasen seltener auftreten.

Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion sowie bei älteren Patientinnen/Patienten kann die Wirksamkeit oder Verträglichkeit verändert sein. In solchen Fällen kann eine engmaschigere ärztliche Kontrolle notwendig sein.


5) Dosis & Einnahmeschema: Typische Anwendung und Timing

Wichtig: Die genaue Dosierung und Anzahl der Tabletten pro Tag legt Ihre Ärztin/Ihr Arzt fest. Halten Sie sich an diese Vorgaben. Ändern Sie die Dosis nicht eigenständig.

5.1 Typischer Tagesablauf

  • Stalevo® wird üblicherweise mehrmals täglich eingenommen.
  • Die Einnahmezeiten orientieren sich häufig am bisherigen Levodopa-Schema, um Wirkschwankungen zu reduzieren.

5.2 Einnahmezeitpunkt zu Mahlzeiten

Grundsätzlich gilt: Die Einnahme sollte im Tagesablauf möglichst gleichmäßig erfolgen. Für Parkinson-Medikamente ist außerdem entscheidend, ob Nahrung die Magenentleerung beeinflusst. Das kann den Wirkeintritt verschieben.

  • Wenn in der Packungsbeilage oder durch Ihre Therapieanweisung empfohlen: Einnahme in einem bestimmten Abstand zu Mahlzeiten.
  • Praxis-Tipp: Bleiben Sie bei der gewohnten Routine (z. B. immer 30–60 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit), sofern Ihr Behandlungsplan nichts anderes vorsieht.

5.3 Vergessene Dosis

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie nicht doppelt ein. Wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apotheke, um das Vorgehen für Ihren konkreten Fall abzustimmen.


6) Essen & Getränke: Was Sie beachten sollten

Bestimmte Ess- und Lebensgewohnheiten können die Aufnahme von Parkinson-Medikamenten beeinflussen. Besonders relevant ist eine mögliche Verzögerung der Magenentleerung durch:

  • sehr fettreiche Mahlzeiten
  • sehr große Mahlzeiten
  • schwer verdauliche Speisen

Bei Entacapone-basierten Regimen kann die individuelle Verträglichkeit variieren. Viele Patientinnen/Patienten berichten, dass eine gleichbleibende Tagesroutine hilfreich ist.

Praktische Empfehlung: Notieren Sie (z. B. im Kalender oder in einer App), wie sich Ihr Zustand nach Mahlzeiten und Einnahmezeiten verändert. So kann Ihre Therapie besser angepasst werden.


7) Alkohol- und Arzneimittelinteraktionen

7.1 Alkohol

Alkohol kann Parkinson-Symptome verstärken und Schwindel, Benommenheit oder niedrigen Blutdruck fördern. Außerdem kann Alkohol die Wirkung von zentral wirksamen Arzneimitteln ungünstig beeinflussen.

  • Empfehlung: Während der Behandlung möglichst wenig bis keinen Alkohol trinken.
  • Wenn Sie Alkohol trinken möchten: besprechen Sie dies vorher mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt – insbesondere bei bereits bestehenden Nebenwirkungen wie Schwindel oder Übelkeit.

7.2 Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Wechselwirkungen können u. a. bei Arzneimitteln auftreten, die:

  • den Blutdruck beeinflussen (z. B. Antihypertensiva, bestimmte Herzmedikamente)
  • das zentrale Nervensystem beeinflussen (z. B. sedierende Wirkstoffe)
  • Leberenzymwege oder den Stoffwechsel beeinflussen (relevant für Entacapone)
  • eine ähnliche Wirkweise oder dopaminerge Effekte haben

Besonders wichtig ist eine sorgfältige Medikationsprüfung bei:

  • anderen Parkinson-Medikamenten
  • Antidepressiva (z. B. bestimmte MAO-Hemmer; je nach Kombination)
  • Arzneimitteln gegen Übelkeit, Schlaf oder starke Schmerzen
  • Gerinnungshemmern (z. B. Warfarin) – abhängig vom individuellen Fall

Wichtig: Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt und Ihre Apotheke über alle Medikamente, einschließlich pflanzlicher Präparate und Nahrungsergänzungsmittel.


8) Sicherheit & mögliche Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann Stalevo® Nebenwirkungen verursachen. Nicht jede Person bekommt alle Effekte. Häufigkeit und Art können je nach Dosis, Kombination mit anderen Parkinson-Medikamenten und persönlicher Veranlagung variieren.

8.1 Häufige und typische Nebenwirkungen

  • Übelkeit, Magenbeschwerden
  • Durchfall oder Veränderungen der Stuhlgewohnheiten (unter Entacapone relevant)
  • Schwindel
  • Veränderungen der Harnausscheidung (Entacapone kann zu einer Verfärbung des Urins führen, häufig bräunlich; dies ist oft harmlos, sollte aber dennoch Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt gemeldet werden)
  • Leistungs- und Schlafveränderungen (z. B. Müdigkeit oder Schlafstörungen)
  • Bewegungsbezogene Schwankungen (z. B. bei zu hoher dopaminerger Gesamtwirkung)

8.2 Wichtige Warnzeichen (sofort abklären)

Suchen Sie rasch medizinischen Rat, wenn Sie folgende Symptome bemerken:

  • Starke oder anhaltende Durchfälle mit Austrocknung
  • Zeichen einer Leberproblematik (z. B. ungewöhnliche Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, Gelbfärbung der Haut oder der Augen, dunkler Urin in Kombination mit allgemeinem Krankheitsgefühl)
  • Halluzinationen oder starke Verwirrtheit
  • Schwere depressive Stimmung oder ungewöhnliche Verhaltensänderungen
  • Allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag, Schwellungen, Atemnot)

8.3 Vorsicht bei bestimmten Patientengruppen

  • Lebererkrankungen: Entacapone kann besondere Aufmerksamkeit erfordern.
  • Herz-Kreislauf-Probleme: Schwindel oder Blutdruckabfall kann relevant sein.
  • Psychische Vorerkrankungen: dopaminerge Effekte können psychische Symptome beeinflussen.
  • Ältere Menschen: besonders auf Sturzrisiko und Nebenwirkungen achten.

9) Praktische Tipps für den Alltag

  • Einnahme-Routine: Nehmen Sie Stalevo® möglichst zur gleichen Zeit ein. Uhren/Wecker oder eine Medikamentenbox können helfen.
  • „Off/On“-Tagebuch: Notieren Sie Zeiten mit Besserung („On“) und Verschlechterung („Off“). So können Anpassungen beim nächsten Arzttermin gezielter erfolgen.
  • Trinken Sie ausreichend: Besonders bei Durchfall ist Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt wichtig. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abklären.
  • Sturzprävention: Schwindel kann das Risiko erhöhen. Stehen Sie langsam auf, nutzen Sie Hilfsmittel, wenn verordnet.
  • Erkennen Sie Nebenwirkungen früh: Informieren Sie Ihre behandelnden Personen, sobald neue oder starke Symptome auftreten.
  • Medikationsplan griffbereit: Halten Sie aktuelle Listen Ihrer Medikamente (inkl. Dosis und Einnahmezeit) bereit.

10) Alternative Therapieoptionen

Wenn Stalevo® nicht ausreichend wirkt, nicht gut vertragen wird oder nicht passend ist, gibt es in der Parkinson-Therapie häufig Alternativen. Diese sollten immer individuell entschieden werden.

10.1 Häufige Alternativen (Beispiele)

  • Andere Levodopa/Carbidopa- oder Levodopa/Benserazid-Kombinationen (je nach verfügbarer Strategie)
  • COMT-Hemmer ohne Carbidopa bzw. alternative COMT-Strategien (je nach Therapiekonzept)
  • MAO-B-Hemmer zur Verlängerung dopaminerger Effekte (bei geeigneten Patientinnen/Patienten)
  • Dopaminagonisten (können je nach Stadium und Nebenwirkungsprofil eine Option sein)
  • Adjunktive Therapien (z. B. Wirkstoffe gegen bestimmte Begleitsymptome)

Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt über Vor- und Nachteile. Ein Wechsel kann eine Anpassung der Einnahmezeiten und Dosierungen erfordern.


11) Markt- und rechtlicher Kontext in Deutschland

In Deutschland sind Arzneimittel streng reguliert. Stalevo® gehört in der Regel zu den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln (abhängig von Produktkennzeichnung und Darreichungsform). Ihre Apotheke kann Sie zu Verfügbarkeit, packungsbezogenen Informationen und Einnahmehinweisen beraten.

Für die sichere Anwendung gelten u. a.:

  • Packungsbeilage und Fachinformation als Grundlage für Hinweise zu Warnsignalen und Wechselwirkungen
  • Aktualisierte medizinische Leitlinien zur Parkinson-Therapie
  • Pharmakovigilanz (Meldung und Bewertung von Nebenwirkungen)

Da sich Empfehlungen weiterentwickeln können, lohnt sich eine regelmäßige Überprüfung Ihrer Therapie – insbesondere, wenn sich Symptome, Begleiterkrankungen oder Begleitmedikationen ändern.


12) „Aktuelle“ Hinweise und Orientierung (Leitlinien-Stand)

In der Praxis achten Fachgesellschaften und behandelnde Teams häufig auf:

  • Therapieindividualisierung nach Stadium und Symptomlast
  • Reduktion von Wirkschwankungen („Off“-Phasen) durch Optimierung der Levodopa-Strategie
  • Monitoring von Nebenwirkungen, insbesondere psychiatrischen Symptomen, Blutdruckeffekten, Magen-Darm-Beschwerden und Leberwerten (je nach individueller Situation)
  • Überprüfung der Gesamtmedikation auf Wechselwirkungen (inkl. OTC-Produkte und Nahrungsergänzung)

Konkrete Vorgehensweisen hängen vom individuellen Fall ab. Halten Sie vereinbarte Kontrollen (z. B. Verlaufsgespräche, ggf. Laboruntersuchungen) ein.


13) Lieferung & Verfügbarkeit in Deutschland

Online Apotheken in Deutschland bieten Arzneimittel in der Regel nach Verfügbarkeit an. Die Lieferzeit kann je nach Lagerbestand, Lieferkette und Versanddienstleister variieren.

  • Verfügbarkeit: kann tagesaktuell schwanken; bei Engpässen sind Nachlieferungen möglich.
  • Versand: erfolgt üblicherweise mit temperatur- und transportsicheren Prozessen.
  • Beratung: Bei Fragen zu Dosierung, Einnahme oder Packungsgrößen kann Ihre Apotheke unterstützen.

Bitte achten Sie bei der Bestellung auf die richtige Stärke und Darreichungsform, da sich Tabletten je nach Variante unterscheiden können.


14) FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie schnell wirkt Stalevo®?

Viele Patientinnen/Patienten spüren eine Wirkung innerhalb eines Zeitfensters nach der Einnahme. Der tatsächliche Wirkeintritt hängt jedoch von Ihrem individuellen Therapieplan, der Dosis, dem Magen-Darm-Verhalten und dem Abstand zur Mahlzeit ab. Bei Wirkschwankungen kann die optimale Einnahmezeit wiederholt angepasst werden.

Kann sich die Urinfarbe verändern?

Ja. Unter Entacapone kann der Urin eine bräunliche oder orange-artige Verfärbung annehmen. Das ist häufig harmlos, sollte aber bei neu auftretenden starken Beschwerden (z. B. Fieber, starker Schmerz, allgemeines Krankheitsgefühl) ärztlich abgeklärt werden.

Ich habe Durchfall – ist das gefährlich?

Durchfall ist eine bekannte mögliche Nebenwirkung. Achten Sie besonders auf Zeichen von Austrocknung (z. B. starke Schwäche, Schwindel, sehr wenig Urin). Bei anhaltendem oder starkem Durchfall sollten Sie zeitnah ärztlichen Rat einholen; gegebenenfalls muss die Therapie angepasst werden.

Kann ich Stalevo® zusammen mit anderen Parkinson-Medikamenten nehmen?

In der Regel ja, aber die Kombination und Dosierung sind entscheidend. Nehmen Sie Stalevo® nicht „zusätzlich“ zu anderen Wirkstoffen ohne ärztliche Anleitung, da sich die dopaminerge Gesamtwirkung verstärken kann.

Was sollte ich tun, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Apotheke über das weitere Vorgehen – besonders, wenn kurz darauf die nächste Einnahme geplant ist.

Ist es in Ordnung, Alkohol zu trinken?

Alkohol kann Schwindel, Benommenheit und Blutdruckprobleme verstärken. Für viele Patientinnen/Patienten ist daher ein möglichst geringer oder kein Alkoholkonsum die sicherere Option. Besprechen Sie individuelle Risiken mit Ihrer behandelnden Person.

Woran erkenne ich eine mögliche Leberproblematik?

Warnzeichen können u. a. Gelbfärbung von Haut/Augen, dunkler Urin, Oberbauchschmerzen, starke Müdigkeit oder Appetitverlust sein. Bei solchen Symptomen sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Gibt es Tipps zur besseren Kontrolle der „Off“-Phasen?

Häufig helfen gleichbleibende Einnahmezeiten, ein konsequentes „Abstand zur Mahlzeit“-Muster (sofern empfohlen), das Führen eines kurzen Verlaufstagebuchs und die regelmäßige Anpassung durch Ihr Behandlungsteam.

Welche alternativen Optionen gibt es, wenn Stalevo® nicht passt?

Je nach Situation können andere COMT-Hemmer-Strategien, MAO-B-Hemmer, Dopaminagonisten oder andere Levodopa-Kombinationen infrage kommen. Der Wechsel sollte stets ärztlich begleitet werden.


Zusammenfassung

Stalevo® ist eine wichtige Therapieoption in der Parkinson-Behandlung, insbesondere bei Wirkschwankungen. Durch die Kombination aus Carbidopa und Entacapone kann die Wirkung von Levodopa länger verfügbar sein, sodass „Off“-Phasen reduziert werden können. Für eine gute Verträglichkeit sind ein konsequentes Einnahmeschema, das Beachten von Mahlzeiten-/Timing-Effekten sowie die frühzeitige Meldung relevanter Nebenwirkungen entscheidend.

Bei Fragen zu Ihrer individuellen Anwendung, zu Wechselwirkungen oder zu Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

25/100/200mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 180 pill