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Augmentin (Amoxicillin / Clavulanate )

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Augmentin enthält Amoxicillin und Clavulansäure. Es ist ein Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, z. B. bei Erkrankungen der Atemwege, der Harnwege oder der Haut. Die Kombination hilft, Bakterien gegenüber dem Wirkstoff besser zu überwinden. Nehmen Sie das Arzneimittel genau nach Anweisung ein und beenden Sie die Therapie nicht vorzeitig. Häufige Nebenwirkungen können Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall sein.

Augmentin® (Amoxicillin / Clavulansäure) – Patienteninformation für Deutschland

Augmentin® ist ein Antibiotikum aus der Wirkstoffkombination Amoxicillin und Clavulansäure (Clavulanat). Es wird eingesetzt, wenn bakterielle Infektionen vorliegen, die durch bestimmte Erreger verursacht werden und für die eine Therapie mit diesen Wirkstoffen sinnvoll ist. Die genaue Auswahl von Stärke und Darreichungsform hängt von der betroffenen Erkrankung, dem Alter, dem Körpergewicht und individuellen Faktoren ab.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch Ärztinnen/Ärzte oder Apotheker/innen. Bitte lesen Sie vor der Einnahme die Packungsbeilage und befolgen Sie die Angaben auf dem Rezept bzw. die Anweisungen Ihres medizinischen Teams.


1) Grundlegende Produktinformationen

  • Arzneimittelname: Augmentin®
  • Wirkstoffe: Amoxicillin + Clavulansäure
  • Wirkklasse: Penicillin-Antibiotikum in Kombination mit einem Betalaktamase-Hemmer
  • Darreichungsformen (je nach Produktvariante): Filmtabletten, Suspension zum Einnehmen (Saft), ggf. andere Stärken/Darreichungsformen
  • Wirkstärke: Unterschiedliche Dosierungen möglich (z. B. 500/125 mg, 875/125 mg und weitere Varianten)

In Deutschland ist Augmentin® je nach Verfügbarkeit als apothekenpflichtiges Arzneimittel erhältlich. Die konkrete Stärke finden Sie auf der Verpackung (z. B. „x mg / y mg“ entsprechend Amoxicillin/Clavulansäure).


2) Wirkmechanismus (Wie Augmentin® wirkt)

Amoxicillin gehört zu den Penicillinen und wirkt gegen viele Bakterien, indem es die Bildung der bakteriellen Zellwand stört. Dadurch können Bakterien nicht mehr richtig wachsen und werden abgetötet bzw. in ihrem Wachstum gehemmt.

Manche Bakterien bilden jedoch Betalaktamasen (Enzyme), die Amoxicillin unwirksam machen können. Hier setzt Clavulansäure an: Sie hemmt viele dieser Betalaktamasen. Dadurch bleibt Amoxicillin auch gegen Erreger wirksam, die sonst eine Resistenz entwickeln würden.

  • Amoxicillin: hemmt die Zellwandsynthese
  • Clavulansäure: schützt Amoxicillin vor Abbau durch Betalaktamasen
  • Kombination: erweitert das Wirkspektrum gegen bestimmte bakterielle Erreger

3) Pharmakokinetik (Was der Körper mit den Wirkstoffen macht)

Unter Pharmakokinetik versteht man, wie der Körper Wirkstoffe aufnimmt, verteilt, verstoffwechselt und wieder ausscheidet. Für Amoxicillin/Clavulanat lässt sich vereinfacht Folgendes zusammenfassen:

  • Resorption (Aufnahme): Nach Einnahme wird die Kombination im Allgemeinen gut aufgenommen. Die Einnahme zusammen mit Nahrung kann die Verträglichkeit verbessern und die Aufnahme unterstützen.
  • Verteilung: Amoxicillin verteilt sich im Körper, u. a. in Geweben und Flüssigkeiten, unter anderem in Bereiche, die für Infektionen relevant sind.
  • Metabolismus: Clavulansäure wird teilweise abgebaut.
  • Ausscheidung: Die Elimination erfolgt überwiegend über die Nieren. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann eine Dosisanpassung erforderlich sein.

Praktisch bedeutet das: Achten Sie besonders bei Nierenproblemen auf die richtige Dosierung und melden Sie sich vor Therapiebeginn, falls eine Nierenfunktionsstörung bekannt ist.


4) Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)

Augmentin® kann bei verschiedenen bakteriellen Infektionen eingesetzt werden. Entscheidend ist, ob der vermutete oder nachgewiesene Erreger grundsätzlich auf Amoxicillin/Clavulanat anspricht.

Häufige Indikationsbereiche (je nach ärztlicher Beurteilung)

  • Infektionen der Atemwege, z. B. bei bakterieller Bronchitis, Lungenentzündung (Pneumonie) oder bestimmten Entzündungen von Nasennebenhöhlen (Sinusitis)
  • Infektionen im HNO-Bereich, z. B. Mittelohrentzündung oder Mandel-/Racheninfektionen in passenden Konstellationen
  • Infektionen der Harnwege (je nach Erregerlage und Schweregrad)
  • Infektionen der Haut und Weichteile, wenn sie bakteriell bedingt sind
  • Infektionen durch bestimmte bakterielle Erreger im Rahmen von Zahn-/Kiefer- oder anderen lokalisierten Prozessen

Ob Augmentin® geeignet ist, hängt von der genauen Diagnose, dem Erregerspektrum, lokalen Resistenzmustern und individuellen Faktoren ab.


5) Dosierung & Einnahmeschema (Allgemeine Orientierung)

Die Dosierung von Augmentin® wird individuell festgelegt. Sie hängt unter anderem ab von:

  • Art und Schwere der Infektion
  • Alter und Körpergewicht
  • Nierenfunktion
  • Gewünschter/benötigter Wirkstoffgehalt (Amoxicillin/Clavulanat)

Da verschiedene Stärken im Handel sind, ist die exakte Dosierung auf die jeweilige Packung und den Behandlungsplan abgestimmt. Für die Patientensicherheit gilt: Bitte nehmen Sie nur die vorgegebene Stärke und die vorgegebene Einnahmehäufigkeit.

Typische Einnahmehäufigkeit (je nach Darreichungsform/Stärke)

  • Viele Varianten werden 2-mal täglich oder 3-mal täglich eingenommen.
  • Bei bestimmten Infektionen kann ein besonderes Dosierungsschema gewählt werden.

Wichtig: Einnahme konsequent einhalten

Antibiotika wirken am besten, wenn die Abstände zwischen den Dosen möglichst gleichmäßig sind. Beenden Sie die Einnahme nicht vorzeitig, auch wenn Sie sich rasch besser fühlen – außer Ihr medizinisches Team sagt es ausdrücklich.


6) Timing: Wann und wie einnehmen?

Grundregel: Nehmen Sie Augmentin® möglichst zu Beginn einer Mahlzeit oder mit dem Essen ein. Das kann die Verträglichkeit verbessern (z. B. weniger Übelkeit/Durchfall).

  • Mit dem Essen: häufig die bevorzugte Option
  • Abstände: gleichmäßig über den Tag verteilen
  • Vergessene Dosis: Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie es merken – sofern nicht kurzzeitig die nächste Dosis ansteht. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge.

7) Nahrung, Essen & Getränke: Wechselwirkungen durch Lebensmittel

Nahrung beeinflusst vor allem die Verträglichkeit und kann die Aufnahme unterstützen. Daher gilt in der Praxis: Einnahme mit einer Mahlzeit ist oft sinnvoll.

Spezielle Lebensmittel „verbieten“ sich in der Regel nicht, dennoch sollten Sie auf Ihre persönliche Verträglichkeit achten, insbesondere bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt.

  • Milchprodukte sind in der Regel kein Problem.
  • Alkohol ist zwar nicht immer formal kontraindiziert, aber kann Nebenwirkungen verstärken (siehe Abschnitt zu Alkohol).
  • Ausreichend trinken unterstützt die allgemeine Verträglichkeit.

8) Alkohol & Arzneimittel-Interaktionen

Alkohol während der Therapie

Es gibt keine „generelle“ pauschale Freigabe für Alkohol. Praktisch gilt: Alkohol kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder Magenbeschwerden verstärken und die Genesung indirekt beeinträchtigen. Daher wird häufig empfohlen, während einer Antibiotikatherapie auf Alkohol zu verzichten.

Wichtige Arzneimittel-Wechselwirkungen (Auswahl)

Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Apotheke über alle Medikamente, auch über frei verkäufliche Produkte, pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel.

  • Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Warfarin): Bei gleichzeitiger Einnahme kann die Blutungsneigung beeinflusst werden. Engmaschige Kontrollen der Gerinnung (INR) können erforderlich sein.
  • Allopurinol: kann das Risiko für Hautreaktionen erhöhen.
  • Metotrexat: Antibiotika können die Wirkung/Verträglichkeit beeinflussen; es kann besondere Vorsicht nötig sein.
  • Hormonelle Verhütungsmittel: In den meisten Fällen ist keine direkte Interaktion mit Amoxicillin/Clavulanat im Sinne einer sofortigen Wirkungsaufhebung zu erwarten. Dennoch können bei Durchfall/Erbrechen die Aufnahme der Verhütung beeinträchtigt sein – sprechen Sie im Zweifel mit Ihrer Apotheke.
  • Probenecid: kann die Ausscheidung von Antibiotika verlangsamen.

Weitere Wechselwirkungen sind möglich. Prüfen Sie bei Unsicherheit immer im Beratungsgespräch.


9) Sicherheit & Nebenwirkungen (Sicherheitsprofil)

Wie alle Arzneimittel kann Augmentin® Nebenwirkungen verursachen. Die Häufigkeit variiert je nach Person, Dosis und Vorerkrankungen.

Häufige und bekannte Nebenwirkungen

  • Gastrointestinale Beschwerden: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Hautreaktionen: Hautausschlag (Exanthem) oder Juckreiz
  • Pilzinfektionen: z. B. Vaginalmykosen (durch Verschiebung der normalen Mikroflora)

Wichtige Warnzeichen – sofort ärztlich abklären

  • Allergische Reaktion: z. B. starke Hautreaktionen, Schwellungen im Gesicht/Hals, Atemnot
  • Starke, wässrige Durchfälle (insbesondere mit Fieber oder Blut) → Hinweis auf eine Darmentzündung
  • Zeichen einer Leberbeteiligung: Gelbfärbung der Haut/Augen, dunkler Urin, starkes Krankheitsgefühl
  • Ungewöhnliche Hämatome/Blutungen bei gleichzeitiger Gerinnungshemmung

Gegenanzeigen und besondere Vorsicht

Besonders wichtig ist die Verträglichkeit gegenüber Penicillinen und Betalaktam-Antibiotika. Sprechen Sie vor der Anwendung, wenn Sie in der Vergangenheit:

  • eine Allergie gegen Penicillin hatten
  • schwere allergische Reaktionen auf Betalaktame hatten
  • schwere Magen-Darm-Probleme bei Antibiotika erlitten haben
  • eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
  • bestimmte Leberprobleme im Zusammenhang mit Clavulanat hatten

10) Praktische Anwendungstipps (damit die Therapie gelingt)

  • Im Zeitplan bleiben: Stellen Sie sich z. B. Erinnerungen ein, damit Sie die Abstände einhalten.
  • Mit Essen einnehmen: hilft oft gegen Übelkeit und Bauchbeschwerden.
  • Guter Umgang mit Nebenwirkungen:
    • Bei leichten Magenbeschwerden langsam mit dem Essen starten.
    • Bei starkem oder anhaltendem Durchfall nicht „durchhalten“, sondern ärztlich klären.
  • Restliche Tabletten/Saft: Nicht aufbewahren, um später „irgendwann“ wieder zu behandeln.
  • Hygiene & Verlauf: Beachten Sie allgemeine Maßnahmen (z. B. Trinken, Schonung) und beobachten Sie den Verlauf. Wenn sich die Beschwerden nicht innerhalb der erwartbaren Zeit verbessern, sollten Sie erneut ärztlich sprechen.

Für die Suspension (Saft) gelten je nach Produkt genaue Zubereitungs- und Aufbewahrungshinweise. Diese finden Sie in der Packungsbeilage – wichtig ist, die richtige Menge zu schütteln und die Dosierhilfe korrekt zu verwenden.


11) Alternative Optionen (je nach Infektion)

Welche Alternative sinnvoll ist, hängt stark vom Erreger, der Lokalisation der Infektion, der Schwere und dem individuellen Risiko (z. B. Allergien, Nierenfunktion) ab. Allgemein kommen – je nach Diagnose – u. a. folgende Alternativen in Betracht:

  • Einzelsubstanzen aus der Penicillin-Gruppe (z. B. Amoxicillin allein), wenn keine Betalaktamase-Beteiligung zu erwarten ist
  • Andere Antibiotikaklassen (z. B. Cephalosporine oder Makrolide), wenn Amoxicillin/Clavulanat nicht passend ist
  • Gezielte Therapie nach Abstrich/Befund, sobald bekannt ist, welcher Erreger vorliegt
  • Symptomatische Behandlung bei Infektionen, die eventuell viral bedingt sind (kein Antibiotikum erforderlich)

Besonders wichtig: Antibiotika sind bei Viren (z. B. vielen Erkältungen) nicht wirksam. Eine genaue Diagnostik hilft, unnötige Antibiotikatherapien zu vermeiden.


12) Augmentin® in Deutschland: Markt- und Rechtskontext (kurz & verständlich)

In Deutschland sind Antibiotika wie Augmentin® in der Regel apothekenpflichtig und fallen in den Bereich der Arzneimittelregulierung. Wesentliche Aspekte sind:

  • Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen für die Herstellung und Abgabe
  • Stärkung des verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatzes (Antibiotic Stewardship)
  • Dokumentations- und Beratungspflichten in der Apotheke
  • Resistenzentwicklung als zentrales Thema: Antibiotika sollen nur bei entsprechender Indikation eingesetzt werden

Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: Achten Sie darauf, dass Sie das richtige Präparat, die richtige Stärke und die korrekte Dosierung erhalten und nutzen.


13) Aktuelle Hinweise zur Behandlungspraxis (Guidance / Empfehlungen)

In der aktuellen Behandlungspraxis wird – unabhängig vom konkreten Antibiotikum – besonders auf folgende Punkte geachtet:

  • Antibiotika nur bei bakteriellen Hinweisen bzw. bei begründetem Verdacht
  • Erregerorientierung, wenn verfügbar (z. B. Abstrich, Kultur, Resistenztest)
  • Passende Wahl von Wirkstoff und Dosis entsprechend der Schwere und Lokalisation der Infektion
  • Compliance (Einnahmetreue) zur Reduktion von Rückfällen und Resistenzrisiko
  • Richtiger Umgang bei Nebenwirkungen (z. B. Abklärung bei schweren Durchfällen)

Falls Sie Fragen zu Ihrer spezifischen Situation haben (z. B. Dauer der Symptome, Vorerkrankungen, Allergien), ist die Rücksprache in der Apotheke oder beim behandelnden Team besonders hilfreich.


14) Lieferung & Verfügbarkeit in Deutschland

Augmentin® ist typischerweise über Apotheken erhältlich. Online können Produkte je nach Anbieter und Verfügbarkeit innerhalb Deutschlands versendet werden. Lieferzeiten hängen unter anderem von Lagerbestand, Versanddienstleister und Ihrer Postleitzahl ab.

  • Verfügbarkeit: variiert nach Stärke und Darreichungsform
  • Lieferstatus: wird in der Regel per E-Mail/Benachrichtigung angezeigt
  • Verpackungsschutz: Arzneimittel werden üblicherweise sachgerecht verpackt versendet
  • Aufbewahrung: beachten Sie die Angaben auf der Packung (z. B. Schutz vor Feuchtigkeit/Wärme)

Achten Sie beim Erhalt der Ware darauf, dass Verpackung und Verfallsdatum plausibel sind und die richtige Stärke geliefert wurde.


15) FAQ – Häufige Fragen zu Augmentin®

Wie lange dauert es, bis Augmentin® wirkt?

Viele Patientinnen und Patienten spüren innerhalb von 48–72 Stunden eine Verbesserung. Wenn sich die Beschwerden deutlich verschlechtern oder keine Besserung eintritt, sollte ärztlich nachgeprüft werden, ob Erreger/Diagnose passen und ob eine Anpassung erforderlich ist.

Darf ich Augmentin® auf nüchternen Magen einnehmen?

Es ist häufig verträglicher mit Essen. Wenn Sie starke Magenbeschwerden bekommen, ist die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit meist die bessere Option.

Was mache ich, wenn ich eine Tablette vergesse?

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es merken, sofern nicht kurz darauf die nächste Einnahme fällig ist. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Bei Unsicherheit kontaktieren Sie bitte Ihre Apotheke.

Kann ich während der Einnahme Sport machen?

Bei Fieber, deutlicher Schwäche oder starkem Krankheitsgefühl sollten Sie sich schonen. Leichte Aktivität ist oft okay, wenn Sie sich gut fühlen—hören Sie auf Ihren Körper.

Ist es schlimm, wenn ich die Therapie vorzeitig beende?

Das kann das Risiko erhöhen, dass die Infektion nicht vollständig abheilt oder später zurückkommt. Beenden Sie die Einnahme nur nach Rücksprache bzw. nach dem vorgegebenen Plan.

Ich habe Durchfall – muss ich das melden?

Leichter Durchfall kann vorkommen. Starker, anhaltender oder blutiger Durchfall (ggf. mit Fieber) sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, da selten eine Darmentzündung durch Antibiotika auftreten kann.

Kann ich stillen oder schwanger sein?

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Sprechen Sie dazu bitte mit Ihrem medizinischen Team.

Beeinflusst Augmentin® die Wirksamkeit der Pille?

Eine direkte Wirkungsaufhebung ist nicht typisch, aber bei Durchfall oder Erbrechen kann die Aufnahme der Pille vermindert sein. In solchen Situationen sollten Sie zusätzliche Verhütung erwägen und in der Apotheke beraten lassen.

Kann ich Augmentin® mit anderen Medikamenten kombinieren?

Viele Kombinationen sind möglich, aber es gibt wichtige Wechselwirkungen, z. B. mit bestimmten Blutverdünnern. Informieren Sie die Apotheke über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel.

Wie lagere ich Augmentin® richtig?

Bitte folgen Sie den Angaben auf der Packung. Achten Sie auf geeignete Raumtemperatur, Schutz vor Feuchtigkeit und darauf, dass Arzneimittel außer Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.


Zusammenfassung in Kurzform

  • Augmentin® enthält Amoxicillin + Clavulansäure und wirkt gegen bestimmte bakterielle Infektionen.
  • Clavulansäure schützt Amoxicillin vor Betalaktamase-Abbau.
  • Mit Essen einnehmen kann die Verträglichkeit verbessern.
  • Vorsicht bei Allergien gegen Penicilline sowie bei schweren Durchfällen oder allergischen Reaktionen.
  • Interaktionen sind möglich (u. a. bei Blutverdünnern); informieren Sie die Apotheke.
  • Bei fehlender Besserung oder Warnzeichen ärztlich abklären.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

250/125mg, 500/125mg, 750/250mg, 875/125mg

Packung: No selection

10 pill, 20 pill, 30 pill, 40 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 270 pill